"HERE WE GO"

 

Meine Begeisterung für die Virtualität der Kreativität und beherztem proaktivem Handeln, ist der vergnügliche Grund, mich auf den nachfolgenden Seiten vorstellen zu können und demgemäß meine Kunst der Allgemeinheit frei und offen zugänglich zu machen.

Letztendlich auch um die Wiesbadener Kunst- und Kulturszene ein wenig zu bereichern, oder auch nur um sie mit großer Freude zu ergänzen.

 

  "So wie die Verrücktheit, in einem höheren Sinn, der Anfang aller Weisheit ist, so ist Schizophrenie der Anfang aller Kunst, aller Phantasie"!

 

Hermann Hesse 



M E



Lebensreise

Ante portas:

An einem frühen Morgen im Oktober des Jahres 1946, tat ich in den Uni-Kliniken zu Frankfurt am Main meine ersten skeptischen Atemzüge. Der anschließende Stimmtest wurde von mir als zwingende Folge mit mehr oder weniger deutlich vernehmbaren Obertönen versehen! Diese schier unüberhörbaren Signale, wurden zu meiner großen Verwunderung, bedauerlicherweise ohne Murren und leider aber auch ohne die sonst üblichen Fanfarenstöße und Rosenblätter streuende Jungfrauen einfach so, quasi als völlig normal, hingenommen. Ohne Umschweife und im Schutz der Dunkelheit (es war ja kurz nach dem Krieg) wurde ich ruck-zuck in ein kleines bäuerliches Dörfchen im äußersten Norden von Frankfurt zwangsumgesiedelt!

 

  Exakt, in das 1827 erbaute, und eminent weitläufige hochherrschaftliche Palais mit Park und anrainend an das glasklare idyllische Flüsschen Nidda. Hier genoss ich wider Erwarten, im schützenden Schoße der wunderbaren Familie von Metzler, eine wundervoll spannende und überaus lehrreiche Kinder- und Jugendzeit. Nach Jahren des absoluten Glückes in dieser dörflichen Unbeschwertheit und nach erfolgreicher Beendigung meiner Schul- und Lehrzeit als Kfz-Mechaniker, war ich kaum zum Luftholen gekommen, stand auch schon die Bundeswehr in meinem Jungmänner Traum von Liebe, Lust und Freiheit auf der Matte und forderte unausweichlich eine 18 Monatige  Mitwirkung von mir. So machte ich mich denn notgedrungen und schweren Herzens auf den Weg den gefährlichen Job eines Pionieres zu erlernen. Aus gegebenen Umständen und persönlichem Verantwortungsbewusstsein auch um dem eintönigen Olivgrün etwas Farbe zu verleihen, heiratete ich 1967 meine schwangere Verlobte und ein paar Wochen später gesellte sich dann auch eine quicklebendige Tochter zu uns.

 

 Die familiäre Idylle mit Frau, Kind, Hund und Katerchen, funktionierte leider nur 10 Jahre sehr harmonisch und die folgende Trennung verlief einvernehmlich und in aller Freundschaft.

 

 Nach der Entlassung aus dem Militärdienst, arbeitete ich als Trucker, Lagerarbeiter, Verkaufsrepräsentant und Flugzeugtankwart! Als Folge dieser doch etwas saturierenden Integrationsversuchen, räumte ich dann Jahre später, bei einem Frankfurter Marktforschungsunternehmen als Assistent des technischen Direktors desillusioniert aber doch sehr gestärkt das ungeliebte Forscherfeld

 

 Zum Ausgleich hatte ich mich, meiner alten Liebe der Musik folgend, nebenbei einer Frankfurter Rock Gruppe als Road- und Tour Manager affiliiert. Und bin mit dieser wilden Truppe eifrig deutschlandweit durch diverse Clubs getourt.

(später wurde sie als die erfolgreiche „The Beatles Revival Band“ bekannt)

 

 1976 befand sich mein Habitat in einer „gehobenen“ Wohngemeinschaft im Zentrum von Frankfurt am Main. Eine umtriebige Mitbewohnerin dieser WG war eine Reporterin des hessischen Rundfunks. Besagte Dame also, (die Mutter des heutigen ZDF-Korrespondenten in den USA) hatte nun wiederum einen befreundeten Filmregisseur aus München, welcher just zu dieser Zeit mit seinem verstaubten Drehbuch, welches von einem Roadie der Musiker werden wollte handelte, nicht so recht zurande kam und deshalb händeringend einen fachkundigen Insider zur Überarbeitung des Skripts suchte. Ohne zu zögern, nahm ich den Job (Honorar frei) an, und machte mich in meiner Freizeit auf den Weg zu einer verschwiegenen Kiesgrube, um dort das chaotische Konvolut im „Stile recitativo“ (darstellender Stil) den ganzen Sommer über zu überarbeiten.

 

A dream comes true!

  Dieses spontane Experiment, aus dem Jahre 1976, endete für mich unerwartet und vollkommen überraschend  indem ich das hammermäßige Angebot bekam in dem Kinofilm: „Johnny West“, als Fachberater und Schauspieler mitzuwirken.

 

  Danach fand ich mich 1977 als Mitautor, Fachberater und Darsteller in der Rolle des: "RAINER", mit den Kollegen, Ralph Christian Möbius alias - "RIO REISER", "KRISTINA VAN EYCK", "JESSE HAHN" und "BIRGIT BERGEN" in dem Kinofilm: „JOHNNY WEST“, doch etwas leicht verdutzt vor dem beeindruckenden Objektiv einer Arriflex 35mm Kamera im grellen Scheinwerferlicht agierend wieder. Wir starteten fristgerecht mit 20 Kopien des Films. Premiere war am 23.09.1977  in Frankfurt am Main mit einer rauschenden Premierenfeier im "Cookies" und zogen dann weiter in alle größeren Filmtheater in Deutschland.

 

  Nach Beendigung der "anstrengenden" Dreharbeiten kreuz und quer durch Deutschland, (Fankfurt am Main, Gießen, Mannheim, München etc.) kam der hessische Rundfunk (Co Produzent) mit einem überaus verlockenden Angebot auf mich zu, welches ich voller Freude annahm!

 

 1977 bis 1980 wurde ich für den HR, als freischaffender Aufnahmeleiter/Produktionsassistent, mit der Organisation und Betreuung von diversen Unterhaltungsshows und Filmproduktionen beauftragt.

(... mehr auf der Seite: "KARRIERE")

 

  1981 bot mir das ZDF die Möglichkeit, in dem neu entwickelten, legendären, Unterhaltungsformat „Rock Pop in Concert“, Live on Stage mitzuarbeiten. Hocherfreut nahm ich das verlockende Angebot der Mainzer an und von diesem Zeitpunkt an begleitete ich anfangs als 2. und später als 1. Aufnahmeleiter und Produktionsleiter unzählige Unterhaltungsshows Musik- und Theaterproduktionen. Schwerpunkt war unter vielen anderen Sendungen.

 (... weitere Infos auf Seite: "KARRIERE")

 

   Der Höhepunkt meiner TV Karriere war die weltweite Realisierung der Sendung "Showfenster" mit der Moderatorin "Sabine Sauer". Hier war "Hollywood" unsere liebste und häufigste Produktionsstätte. Homebase dort war das weltberühmte "Regent-Beverly-Wilshire" Hotel und als "Connection Point" diente uns der legendäre Mahagoni-Tresen der Hotelbar. Da das Regent-Hotel vis-à-vis der Celebrity-Shopping-Meile "Rodeo Drive" liegt, war der Auftrieb an Promis an der Bar immer entsprechend hoch und nach ein bis drei Whiskey-Sure war das Eis schnell gebrochen und die menschliche Neugier aufgeweckt. Dann später, beim gemeinsamen abendlichen Dinner, in Wolfgang Puck´s angesagtestem "Spargo Beverly Hills", wurde dann die "familiarity" gefestigt und der Dreh, persönlich und ohne nerviges Management vereinbart. Von unschätzbarem Wert war auch die großartige Hilfe von Hollywoods "Grand Dame", Frances Schoenberger. Frances weitreichende Kontakte (Arnold Schwarzenegger ist der Patenonkel von Frances Tochter Daisy) verhalfen uns zu spektakulären Interviews mit den Stars und Sternchen.

 

  So tingelte ich mit Moderatorin, Regisseur und einer vielköpfigen Kamera-Crew und gewaltigem TV-Equipment, als Fernsehjournalist und verantwortlicher Executive-Producer, einige Jahre rund um den Globus. So konnte ich, dank der "Air-Taravel-Card-International" welche mir der Sender zur Verfügung gestellt hatte, recht ausgiebig die sehr angenehmen Seiten als Passagier der Business und/oder First-Class genussvoll zelebrieren. Einige unserer liebsten Destinationen waren in den USA, Los Angeles, San Francisco, Atlanta, Miami, Hawaii, Key West, Orlando, sowie die Karibik mit Antiqua, Barbuda und den Bahamas ebenso im üppigen Reiseprogramm wie in Asien Hong-Kong, Malaysia, Singapur und Japan. In Europa die Destinationen, St. Moritz, Cannes, Valencia, Barcelona, Madrid, Monaco, Paris, London und viele weitere aufregende Metropolen.

 

Mann oh mann, wat für ne geile Zig!

(Zitat: Wolfgang Niedecken, BAP)

 

 

 

AnekdoteN

 

 

"A U S G E B Ü X T"

Um solch einen stressigen Job zu kompensieren ist ein nachhaltiger Ausgleich opportun. Folgerichtig wanderte ich zwischenzeitlich mit meiner großartigen Reisebegleiterin, geschätzten Kollegin und treuen Lebensgefährtin Margot, in oft monatelangen Fahrradwanderungen, an den wundervollsten Küsten Europas entlang.

 

  Wir lernten die abenteuerliche Küstenlandschaft Portugals von „Lissabon“ über Sinès und Albufeira bis „Faro“ kennen. Im darauf folgenden Jahr war der Ausgangspunkt unserer Radtour der Airport von Sevilla. Von dort aus ging es am Meer der „Costa de la Luc“ entlang über „Jerez De La Frontera“ und „Cadiz“ bis zum Endpunkt „Algeciras“ und wieder zurück nach Sevilla.

 

 Im Sommer des darauf folgenden Jahres war der Startpunkt unserer Reise, Athen. Die erste Etappe unserer Reise ging quer durch das Land nach Korinth. Für Monate leicht bepackt, radelten wir über den beeindruckenden Isthmus und dann immer der Nase nach rund um den „Peloponnes“. Diese abenteuerliche Rundreise endete in der wunderhübschen Stadt „Patras“. Den Abschluss bildete eine abenteuerliche Bahnfahrt zurück nach Athen.

 

 Im Jahr darauf, radelten wir kreuz und quer durch „Mallorcas“ atemberaubende Landschaft. Hier haben wir herrliche Monate unter freiem Himmel verbracht und die Schönheit dieser „wilden“ Insel, mit seinen (damals) gastfreundlichen Menschen, bis heute in unseren Herzen bewahrt.

 

 

 

Selbst- und Ständig

1993 gründete ich die: „West Productions, Film- und Fernsehproduktion" und produzierte für das ZDF den „Fernsehgarten“, diverser TV-Trailer und Einspieler. Zudem konzipierte und produzierte ich als Filmemacher einige Kinderfilme für den KIKA, führte Regie und arbeitete für VOX, RTL und Sat1 als freier Producer. Weiterhin produzierten wir mit "West-Pro TV" erfolgreich Werbespots und Image filme für div. Unternehmen. Gelegentlich jobbte ich als Troubleshooter und als "etwas weniger" stressigem Ausgleich, auch mal als Eventmanager im "Europa Park Rust", oder organisierte Mega-Veranstaltungen für den deutschen Sportbund etc. pp.

 

 Als das Ende dieser wunderbaren Zeit angekommen war, nagelte ich meine geliebte "Filmklappe" für immer an die Wand, und wendete mich dann doch mit etwas Herzklopfen dem "verdienten" Ruhestand zu.

 

 Gegenwärtig befasse ich mich mit wachsender Freude, an der Verfeinerung meiner Zeichentechnik und perfektioniere die Farbgestaltung meiner exzeptionellen Bildgestaltung. Auf der Suche nach Inspiration greife ich deshalb oft zu meiner Kamera und fotografiere Farben und Formen aus dem reichhaltigen Angebot von Mutter und Vater Natur.

 

 

  Zu einer wahren Herkulesaufgabe gestaltet sich mein aktuell interessantestes Projekt, ich schreibe mit stetig wachsender Begeisterung an meiner: "Autobiografie"!

 

 

 

 

 

 

"A B G E D R E H T"

 

Eine unserer wohl abenteuerlichsten Reisen war 1986 ein mehrmonatiger Trip quer durch die phantastische Inselwelt der Philippinen. Der Anlass hierfür, war eine "sehr spartanisch gehaltene Postkarte" eines damaligen ZDF-Kollegen.

 

Text:

Liebe Margot, lieber Rainer benötige dringend eure Hilfe!!

Flug:

Frankfurt – Manila - Cebu City 

Schiff:

Cebu – Maasin

Jeepney:

Maasin-Padre Burgos.

 

Erwarten euch dringend!

Gruß Jürgen

  

 Jürgen S. geschätzter ZDF Kollege, Freund und mutiger "mit Weltenbummler", hatte sich aufgrund seiner -irgendwie im Nirwana versickerten- jahrelangen Spenden in den Kopf gesetzt, in Padre Burgos, auf der Insel Southern-Leyte, persönlich ein durch Spenden finanziertes Kinderdorf zu errichten. Mit seiner ungeheuren Disziplin und sehr hohem Engagement, entgegen vielen Widerständen, stellte er dieses Vorhaben in kurzer Zeit auf die Beine. Hut ab, lieber Jürgen! Denn dort in dem bitterarmen Fischerdörfchen, "Padre Burgos", lebt auch sein mittelloses Pflegekind, welches niemals etwas von seiner finanziellen Zuwendung zu Gesicht bekommen hatte, nicht einen einzigen Peso!

 

 Also nicht lange gefackelt, die laufende TV Produktionen zu Ende gebracht, -die schmächtige Postkarte sicher versteckt, -den Rucksack gepackt, -Tickets beschafft und ab in den Flieger nach Manilas International Airport - Ninoy Aquino.

 

  Hier überrumpelte uns das asiatische Gewusel total, aber für gestandene Globetrotter auch kein Problem. Wir mieteten uns, ohne es zu ahnen, in ein Stundenhotel ein. Anfangs habe ich mich immer nur gewundert, warum die vielen sexy Girls hier so super nett waren, bis uns die Chefin am übernächsten Tag zur Seite nahm, um die „Dinge“, wie sie sagte, zu klären. Nachdem wir ihr unsere Absicht erklärten, nämlich mithelfen zu wollten in Leythe, ein Kinderdorf aufzubauen, waren die „Dinge“ klar und das Zusammenleben in der ein-geschworenen Girlie-Gemeinschaft, war wohl das schönste und lustigste was ich bisher erlebt hatte. Beim Abschied flossen viele Tränen.

 

  Auf einem unserer Streifzüge durch Manila erwischte uns ein Taifun. Oh Mann-oh-Mann, war das heftig! Glassplitter, wie Geschosse, ganze Werbetafeln flogen da durch die Luft und Metallstücke, Radkappen wie überschnelle Frisbees, von den aus dem Himmel strömenden Wassermassen ganz zu schweigen. An der Uferpromenade schwammen Reisebusse im Meer umher. Alles in allem ein unvergessliches, dem Universum sei Dank, unbeschadetes Erlebnis.

 

  Bei einem gemeinsamen Abendessen, in einem schicken Restaurant, lernten wir ein junges Schweizer Paar am Nachbartisch kennen. Sie planten, wie sie uns berichteten, einen nicht ganz ungefährlichen Trip, quer durch den Regenwald. In den wilden Norden der Insel Luzon, zu den Reisterrassen von Banaue. Nach ausgiebiger Diskussion  überzeugten sie uns schließlich mitzukommen. Das besondere an dieser Nummer war,  dass sie hiervon nur eine zerfledderte Kopie als Wegbeschreibung hatten.

Die einmalige Terassenlandschaft war damals der absolute Geheimtrip unter Globetrottern. Sie konnten nur sehr schwierig und ausschließlich zu Fuß und mit großen Wasservorrat erreicht werden!

  

  Damals war dies ein sehr anstrengender, abenteuerlicher und zudem höchst gefährlicher Trip. Mit dem Nachtbus ging es über holprige Pisten ca. 10 Stunden nach Baguio City. Es folgte eine Übernachtung in der dortigen „Travellers Lodge“, gefolgt von einem super stärkenden Frühstück. Dann gemeinsam ab in die kleine City. Proviant, Wasser, Medizin, Klopapier und einen Kompass aufgetrieben. Alles im Rucksack verstaut und los ging es in Richtung Nordwesten in den dichten Dschungel. Bald fanden wir einen schmalen Trampelpfad, dem wir teilweise gut folgen konnten. Dieser heftige Tagesmarsch, durch die absolute Wildnis, war schon für uns Großstädter ein ganz besonderes Erlebnis! Der Wald war vollgepackt mit den seltsamsten Tieren, Lauten und höchst seltenen Blumen. „Wunder, wunderschön und unvergesslich“!

 

  Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir über lebensgefährliche Bergpfade, mit offenen Spalten, (ca. 500 mtr. abwärts) die todesmutig übersprungen werden mussten unser Ziel. (Bis wir die Mädels da drüber hatten, puh, aber es ging alles gut.) Als wir dann unvorbereitet aus dem Wald traten, empfing uns eine bunt bemalte, Lendenschurz tragende, wild tanzende "Horde". Es war, wie sich später herausstellte, das offizielle Begrüßungskomitee der Ifugao. Sie hatten unsere Ankunft schon lange vorher wahrgenommen und uns mit selbst geerntetem und über einem Lagerfeuer geröstetem und zubereitetem Kaffee und (sehr warmem) Bier begrüßt. Ich nahm dankbar das Bier.

 

 Sie führten uns zu der steilsten Stelle des Canyons (es ging senkrecht ca. 200 mtr. abwärts). Da lehnte, zu unserer allgemeinen Verwunderung, eine abenteuerlich zusammengezimmerte Holzhütte, an der fast senkrecht abfallenden Bergflanke. Diese "Hütte" war talwärts mit (sehr) dünnen Holzpfählen abgestützt und ein handgemaltes Schild, mit der Aufschrift: „The Hillside Inn“, war dort in verwitterten, gerade noch lesbaren, Letter zu sehen.

 

  Doch etwas mulmig, bezogen wir die ebenso wackelige wie einfache Holzpritsche. So wie sich das "Zimmer" darstellte, waren wir wohl seit längerer Zeit die einzigen Gäste. Zum Abendessen gab es etwas ähnliches wie ein gewaltiges Eieromlett für alle. Als wir dann spät am Abend unsere Gemeinschaftspritsche vor der riesigen offenen Fensterhöhle  bezogen und uns etwas vorbeugten, sahen wir direkt in die beängstigende Tiefe. Wenn sich nachts jemand bewegte wackelte das gesamte Hüttchen gefährlich. Also ließen wir das mit dem umdrehen sehr schnell. Aber der taghelle Vollmond, mit Blick auf die riesigen wunderschöne Terassenlandschaft, entschädigte uns für alles und bedeutete das pure Travellerglück.

Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück eine …. Mega-Pfanne „Eieromlett“, mit dem ominösen Kaffee, nicht gerade köstlich, aber dafür recht selten.

 

  Zum Waschen und Wasser holen, von der einzigen Quelle, musste ein direkt am Abgrund grenzender, ca. 50 cm schmaler Bergpfad, überwunden werden, auf diesem uns auch die Dorfbewohner und Dorfbewohnerinnen entgegen kamen. Man musste sich ganz eng aneinander kuscheln um aneinander vorbei zu kommen. Bei den männlichen Begegnungen war alles cool. Bei den Girls war es die reine Freude und wurde lauthals von heftigem Gekicher begleitet. Da war ich doch auch mal öfter unterwegs. Unsere Mädels blieben in der Lodge!

 

  Wie wir hingekommen waren ging es dann auch wieder zurück nach Manila.

 

  Durch den Insider Tipp unserer Schweizer Freunde, buchten wir spontan eine Fähre nach Borakay Island. (Die einheimischen sagten über uns Langnasen ehrfurchtsvoll: „They call it Paradise“!) Hier wollten wir auch nie wieder weg, blieben auf diesem wirklich paradiesischen, mini Eiland ein paar Wochen, bevor wir weiter nach Bohol und Cebu reisten.

 

  Hier warteten wir 2 Tage auf unser Schiff, welches uns auf die Insel Leythe bringen sollte. Da aber kein Mensch uns sagen konnte, ob und wann das Schiff kommt, und sollte es dann doch mal kommen, es dann auch sehr schnell wieder ablegen würde. Also hieß das für uns, 2 Tage und Nächte auf dem warmen Pflaster im Hafen von Cebu-Gity zu verbringen. Essen und Trinken kam regelmäßig vorbei, sodass kein Mangel an „gesunder“ Kost entstand.

 

  Sometimes kündigte sich schließlich besagtes Schiff durch eine beeindruckende Rauchfahne an, (legte mit einer Riesen Welle unter Volldampf an), es folgte ein großes Durcheinander und Zack legte es auch schon wieder ab. Vor lauter staunen haben wie es gerade noch an Bord geschafft. Nach ein paar Stunden legte es wieder unter Volldampf im Hafen von Maasin an und wir wurden quasi gegen unseren Willen mit dem Menschenstrom ausgeladen.

 

 Mit leicht verkniffenem Blick auf die zwischenzeitlich fast unleserlich gewordene Postkarte, fanden wir uns nach einer schlaflosen Nacht über dem Dreirad-Bahnhof der Stadt Maasin erschöpft wieder. Da man uns dringend erwartete, mussten wir schnellstens weiter und nach einer mehrstündigen Fahrt auf dem Dach eines „Jeepnys“, landeten wir schließlich übermüdet in Padre Burgos. Wir staunten im wahrsten Sinne des Wortes "Bauklötze", als wir in Begleitung von ca. 100 Kindern auf einen sanften Hügel geführt wurden. Dort gab es eine von unzähligen Palmen umsäumte Lichtung. Völlig unerwartet standen wir, leicht konfus, mitten im dichten Regenwald auf einer beachtlichen Baustelle i

 

  Der Empfang dort war enorm und unvergesslich. Am nächsten Tag begannen wir mit der schweißtreibenden, schwierigen und Arbeit.

 

  Aber das Wort" jammern" kannte hier leider niemand. So wurde das erste Haus, von den handwerklich hoch begabten Philippinos, händisch und fast ausschließlich, mit dem Buschmesser mühevoll hochgezogen.

 

  "Heute finden wir dort ein stattliches und bewundernswertes, vom ZDF-Mainz gefördertes und vollkommen autarkes Kinderdorf vor. Es bietet heute ca. 80 Waisenkindern ein fröhliches und gesichertes zu Hause. Die professionelle und sehr liebevolle Jugendbetreuung beinhaltet eine moderne Krankenstation und garantiert allen eine sichere und ordentliche Schul- und Ausbildung".

 

 

(ZDF-Kinderhilfe Philippinen e. V.)     

 

Everything ist  >jederzeit<  possible! 

 

StationeN

Handwerk/Handel:

Lehr- und Gesellenzeit im KFZ-Handwerk, Frankfurt am Main

Flugzeugtankwart / Servicetechniker, Rhein-Main Airport

Vertriebsrepräsentant für Werbe- und Künstlerbedarf

Direktionsassistent in der Marktforschung

Substitut in einem Buch- und Schallplattenhandel

 

Filmdebüt:

Darsteller, Drehbuchautor und Fachberater in dem ersten deutschen Roadmovie: „Johnny West“ 

(Filmpremiere 1977 in Frankfurt am Main)

 

Film- / TV Business:

Produktionsassistent: Fernsehen, Hessischer Rundfunk 

Aufnahmeleiter: Chefredaktion, ZDF - Wiesbaden

Aufnahmeleiter: Sport, Unterhaltung, Theater und Musik, ZDF

Freistellung: Aufbau der ZDF Kinderhilfe Philippinen

Produktionsassistent: Red.-Show / Kirche und Leben ZDF

Produktionsleiter: Red.-Show II, ZDF-Mainz

Executive Producer: Red.-Show II, ZDF-Mainz 

 

SELBST- UND STÄNDIG:

 

West Productions, Film- und Fernsehproduktion

Diverse Film-und TV Produktionen: ZDF, ARD, RTL, SAT1, VOX, Pro7, KIKA, Europa Park Rust, Modeschau (Otto Kern), Werbespots, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA), Volker Rosin (Kinderlieder), Sachsen LB, und jede Menge anderer interessanter Projekte mehr.

 

"Nach vielen arbeitsreichen Jahren, hatte ich mein Karriereziel erreicht und widmete mich fortan anderen Dingen"!

 

Soziales Engagement:

 

"EHRENAMTSAGENTUR MAINZ"

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing/Projekt Management, Grafik und Design, Kassenführer.

 

Polizeipräsidium Rheinland-Pfalz:

Ausbildung als Sicherheitsberater für Senioren,

Landeshauptstadt Mainz und Mainz-Finthen.

 

Sonstiges:

Ehemaliges SPD-Vorstandsmitglied im Ortsverein Wiesb.-Nord.

 

Ehrungen und Auszeichnungen:

 

Verleihung der Ehrenplakette in Gold, durch den

Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck.

Verleihung einer Ehrenurkunde der Bürgerschaft

der Stadt Mainz, durch den Oberbürgermeister Jens Beutel.

Ehrung des Oberbürgermeisters der Stadt Wiesbaden

Offizieller Kandidat des Kulturbeirats der Stadt Wiesbaden

 

... was mir sonst noch so alles einfällt!

 

Derzeit "Stop-over" als ...

 

      Kreativ-Rentner in Wiesbaden …,

 

          ... morgen "dream traveller" im anywhere

 

                                     und übermorgen, no one knows!

 



"LONG TIME AGO"



Filmplakat: "JOHNNY WEST"

NUR DIE HARTEN KOMMEN IN DEN GARTEN!

"Max" - Karl-Heinz Maslow

"Johnny" - Rio Reiser alias Hans Michael Westerfeld" "Rainer" - alias Rainer Westerfeld.

[Beim entladen des Equipments vor der Giesener Stadthalle]


ARTIKEL AUF WIKIPEDIA:


Rest in peace: "JOHNNY"!

 † 20. August 1996



today:

Früher immer hektisch und mit dem Flieger rund um die Welt unterwegs, heute mit Muse am Zeichentisch.

Was für ein beruhigendes Gefühl, keine Karriere mehr haben zu müssen!


FAR AWAY

... mal flugs AUSGEBÜXT!


Mit dem Fahrrad von Istanbul entlang der Küste bis nach Adana, ca. 2.950 km.

(... hier bei einem längeren Zwischenhalt in Alanya)

 



Auch mal voll "DURCH-GEDREHT"



"EIN LEBEN IN MUSIK"

EINE TV-PRODUKTION DER GANZ BESONDEREN ART.

FEATURING: "AL BANO UND ROMINA POWER".



"Eines Tages in Apulien"

The "ORIGINALE" Filmklappe


Privates Teamvideo der Dreharbeiten in Apulien.


"Albano & Romina mit dem ZDF Team".

-Sommer 1995-


   "Dreharbeiten in Cellino San Marco"



.. aber auch mal vollkommen "ABGEDREHT"



"HEY, ABENTEUER WIR KOMMEN ...!"


START:

BORACAY ISLAND, PHILIPPINEN

"THEY CALL IT PARADISE"


Unsere bescheidene Hütte direkt an Boracays White Beach - 1968.


High Season am "überfüllten" White Beach.


Schlafplatz für 8 Wochen inkl. Getränke-Service, einfach superaffengeil!!


Die Kokosnuss die dir bei Sturm nicht die Birne verbeult hat, ist eine verdammt gute Nuss

und kann nach schweißtreibendem Öffnen, genüsslich ausgefuttert werden.

Zudem ergibt die Schale, leicht bearbeitet, einen super praktischen Getränkebecher.



Danach ging es weiter zur...



... AUFBAUHILFE IN DAS:

"ZDF KINDERDORF"

nach

PADRE BURGOS - INSEL LEYTHE,

[Süd-Philippinen]


Die durchgehend geöffnete "Dorfkneipe"!


Reisen auf dem Busdach ist einfach nur genial!

"Dabei zuckersüße Mangos pflücken - auch"!


"Der Abschied von diesen offenen und herzlichen Menschen stimmt traurig und fällt mal so richtig schwer"!



BAHALA NA!

Sprache, Tagalog: "Es kommt, wie es kommt"!