"TIMES ARE CHANGIN - unstoppable"


"dro>H<nen"

"Born to Kill"

Ein junger Sommermorgen überstrahlte mit seinem azurblauen Leuchten einen gläsern funkelnden Himmelsraum. Wie an so vielen dieser anmutigen „normalen“ Sommertage, mischt sich der friedliche Kanon der unentdeckten Vogel Gemeinde mit seinem melodischen Gesang in das aufkommende Licht. Hoch, sehr hoch, darüber und kaum sichtbar völlig lautlos, zieht dort im leuchtenden blau, ein einsamer kleiner schwarzer Punkt seine von feiner Hand ferngesteuerten tödlichen Kreise.

Als der Mann, aus seinem schmucken Haus auf die große sonnen überflutete Terrasse trat, stockte er abrupt im Schatten des Türrahmens. Ruckartig hob er den Kopf und suchte flink mit zusammengekniffenen Augen den Himmel ab. Mit geübten Blick fokussierte er mit Schrecken den kleinen schwarzen unscheinbaren Punkt hoch oben im friedfertig wirkenden azurblau!

 

  .... dort, wo noch vor Sekunden unbekümmert die Vögel zwitscherten und eine kleine Familie ihr karges Leben meisterte, herrscht nun gespenstige Grabesstille. Aus der tiefen qualmenden Grube, welche die Hellfire-Rakete der MQ 1 – Predator (Hunter-Killer) hinterlassen hat, ragen nun nur noch einige verkohlten Balken hervor. Der kleine schwarze Punkt hoch droben am Firmament ist, wie durch Zauberei, lautlos und unmerklich im azurblau verschwunden!                                                                                                                                                                                                                                                                                              © Rainer Karl Westerfeld Juni 2017

              Acryl auf Leinwand  -  Größe: 40 x 40cm


"SOMBRA DA LUA"

"Im Schatten des Mondes"

 

Wenn du ganz allmählich aus den Tiefen deines nächtlichen Traums in den grauen „NOVEMBERMORGEN“ gleitest und quasi nur erahnst, wie sich das zart wabernde Nebelgrau im fahlen Morgenlicht windet und das Sonnenlicht sich zögerlich Bahn zu brechen versucht, dann ist dies der Augenblick in dem sich das Werk zu erkennen gibt.

Die Sonne lehrt allen Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht, doch es ist die Nacht, die uns zu den Sternen erhebt.

© Rainer  Karl Westerfeld, März 2017

 

              

             Acryl auf Leinwand  -  Größe: 40 x 40cm


"ZUCKERSÜSSES"

LUSTGEFÜHLE

Wenn du dir eines Lustgefühls bewusst wirst, dann hüte dich wie bei allen anderen Eindrücken, dich von ihm überwältigen zu lassen. Lass vielmehr die Sache nicht gleich an dich heran. Halte dich noch ein Weilchen zurück. Dann denke an die beiden Augenblicke, wo du die Lust genießt und wo du sie genossen hast, aber alles bereuen wirst und dir Vorwürfe machst. Und halte dagegen, wie du dich freuen und mit dir selbst zufrieden sein wirst, wenn du dich zurückgehalten hast.

 

  Hältst du es aber für angebracht, dich auf die Sache einzulassen, so achte darauf, dass dich ihre Verlockung, ihr Reiz und ihre Anziehung nicht überwältigen. Denk stattdessen daran, wie viel schöner es ist, sich bewusst zu sein, einen Sieg errungen zu haben.                       

Epiktet um 1050 n. Chr. & Rainer Karl Westerfeld  um 2017 n. Chr.

                  

 

 

 

 

             Acryl auf Leinwand  -  Größe: 40 x 40cm